Montag 19. April 2010
Am 16.04.2010 hielten wir unsere jährliche Hauptübung ab. Nach der Begrüßung durch den Kommandaten und einer sauberen Demonstration des Könnens der Jugendfeuerwehr ging es um 18:28 los. Übungsobjekt war diesmal der Obstgroßmarkt Schaugg hinter der Ortsausfahrt Mariabrunn (Stockwiesen 1).
Der angenomme F2 Brand sollte im Moment der Alarmierung gerade in der Entstehung in der Werkstatt sein. Es war bereits von 6 vermissten Personen die Rede und dass sich der Rauch auf die angrenzenden Büro und Wohnräume ausdehne.
Mit dieser Annahme rückten nacheinander der Eriskircher MTW, die Löschfahrzeuge LF 16/12, TLF16/25 und LF 8 und der Schlauchwagen SW1000 aus. Am Übungsobjekt eingetroffen erwartete uns dann nicht nur ein großes Publikum inkl. Bürgermeister Markus Spieth, Kommandant Klaus Hiller, vielen Kammeraden der Altersabteilung, sondern auch vom vielen Martinshorn verschreckte Hirschkühe. Die Alarmausrückeordnung sah ebenfalls vor, die Drehleiter DLK 23/12 und den Einsatzleitwagen ELW1 aus Kressbronn anzufordern. Vor allem die Drehleiter war dann auch bereits nach 8 Minuten (18:36) am Einsatzort – auch objektiv betrachtet eine beeindruckende Zeit. Die Kressbronner unterstützten die Eriskircher Atemschutztrupps beim Suchen und Retten der vermissten Personen aus dem Gebäude mit immerhin 6000 m2 Grundfläche. Einige wurden über den Balkon per Drehleiter gerettet, andere direkt im Erdgeschoss gefunden und an das SEG übergeben.
Diese 10 Mann vom DRK und den Johannitern hatten nicht nur die Aufgabe, alle Verletzten zu versorgen sondern zusätzlich den Auftrag, den Zustand der 6 Atemschutztrupps zu überwachen. Zum ersten mal konnten wir diese neue Art der Unterstützung erleben und haben durchweg positive Erfahrungen gemacht.
Nachdem alle Vermissten gefunden waren, wurde ein Dachüberschlag des Feuers angenommen, dem Einsatzleiter Reinhold Petzi mit einem sofortigen Rückzug der Atemsschutztrupps aus dem Gebäude und dem Beginn eines massiven Löschangriffs von allen Seiten antwortete. Mittlerweile waren weitere Verstärkungen aus Tettnang, Langeargen und Kressbronn eingetroffen. Weiter wurden -nur theoretisch – noch Verstärkungen aus Friedrichshafen (Drehleiter und Löschfahrzeug) und Markdorf (Gerätewagen Atemschutz) nachgefordert.
Insgesamt waren damit 13 Fahrzeuge im Einsatz – inkl. 2 Drehleitern und 5 Löschfahrzeugen. Über zwei nahe Hydranten, dem 700 m entfernten Bach im Norden und dem 700 m entfernten Gallusplatz im Süden wurde Wasser für 15 Strahlrohre mit einer Leistung von 5500 Liter pro Minute befördert. Zusammen waren damit ca 2500 m Schlauch verbraucht worden, der nach dem Übungsende natürlich auch wieder aufgeräumt werden musste. Die Fahrzeugen wurden dann sofort neu bestückt – ein wichtiger Teil der Arbeit, bei dem dann auch Nicht-Feuerwehrmänner helfen konnten.
Bürgermeister, Kommandant und Gemeinderatsmitglieder aber auch die Einsatzleiter der Feuerwehr und des SEG zeigten sich sehr zufrieden mit der Übung. Auch der Eigentümer des Übungsobjektes, der ja vor ein paar Jahren tatsächlich einen Brand seines Obstgroßmarktes erleben musste, bedankte sich bei allen Einsatzkräften für die gezeigt Leistung und leitete damit endgültig zum gemütlichen Teil des Abends über.
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Dienstag 13. April 2010
Seit gestern (Montag) wird das Feuerwehrgerätehaus um eine Solaranlage erweitert. Wie vom Gemeinderat Eriskirch beschlossen, wird nun mit dem Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Süd-Dach des Feuerwehrgerätehauses begonnen.
Die Vorderseite ist bereits eingerüstet.
Robert

FGH mit Gerüst

FGH mit Gerüst 2
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Samstag 20. Februar 2010
die Einsatzstatistik über alle Einsätze des Jahres 2009 sind heute aktualisiert worden.
Uli hat mir freundlicherweise die Zahlen schon jetzt zur Verfügung gestellt und ihr könnte diese schon jetzt in der Übersicht ansehen. Den detaillierten Bericht werden wir nach der Jahreshauptversammlung vom 05.03.2010 ebenfalls hier veröffentlichen.

Beispiel Einsatzstatistik (Klicken, um zur Übersicht zu gelangen)
schöne Grüße
Robert
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Sonntag 24. Januar 2010
Bereits am 03. Januar dieses neuen Jahres hat eine kleine Gruppe von Kammeraden an einer Sonderübung in Kressbronn teilgenommen.
Im letzten Jahr haben 3 weitere Feuerwehrkammeraden eine Einweisung zur Absturzsicherung und ein Training mit dem Gerätesatz Absturzsicherung erhalten. Diese Ausbildung, die zusammen mit den Feuerwehren Kressbronn, Langenargen und Tettnang durchgeführt wurde, sollte nur ein Ausgangspunkt für regelmäßige, gemeinsame Übungen sein.
Am ersten Sonntag nach Neujahr war es dann wieder mal soweit. Kressbronner Kammeraden hatten sich ein Übungszenario einfallen lassen. Mit Hilfe der Rettungssätze aus Kressbronn und Eriskirch, der Drehleiter von Kressbronn und 7 Kammeraden aus Kressbronn und 2er aus Eriskirch wurde eine verletze Person, die an einem steilen Abhang lag, gesichert und gerettet. Der erste Lösungsansatz wurde spontan ausgeführt, was wesentlich näher an realen Einsätzen ist. Nach einer kurzen Diskussion wurde ein zweiter Lösungsansatz ausprobiert und mit dem ersten Verglichen.
Aus beiden Übungen haben alle Teilnehmer weitere Erfahrungen gesammelt und das bestehende Wissen und Techniken gefestigt. Die folgenden Bilder sollen einen kurzen Eindruck vermitteln.
Geschrieben im Bereich Neuigkeiten, Übungsberichte
Sonntag 10. Januar 2010
Liebe Kammeraden,
ich wünsche Euch allen noch ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, dass das nächste Jahr wieder spannend wird und wir immer sicher von unseren Einsätzen zurückkommen.
Kürzlich ist der Übungsplan und die Zugeinteilung aktualisiert worden. Der Übungsplan ist bereites hier online. Die Zugeinteilung wird folgen, ist aber am Aushang einzusehen.
Ich für meinen Teil freue ich mich wieder auf die Übungen und hoffe, wir sehen uns alle bald wieder.
Robert

Ausschnitt Übungsplan
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Samstag 3. Oktober 2009
Acht Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Eriskirch hatten die Möglichkeit in einem Brandschutzcontainer der Fa. EnBw ihre Grenzen zu erproben.
Am Gerätehaus der Feuerwehr Salem, Standort des Containers, wurde es nach einer Unterweisung ernst. In Zweier-Trupps wurde das Betreten, Absuchen und Löschen brennender Räume erprobt. Das besondere daran: unter realistischen Gegebenheiten. Im Übungsojekt war es an die 400 – 500 C° heiß, offene Flammen, eingeschränkte Sicht und irritierende Geräuschkulisse.
Geschrieben im Bereich Neuigkeiten, Übungsberichte
Samstag 12. September 2009
Am vergangenen Samstag (12.09.2009) haben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Eriskirch an der Katastrophenübung im Landkreis Ravensburg teilgenommen, bei der ein Zugunglück in Folge eines Erbebens simuliert wurde. Ähnliche Übungen fanden gleichzeitig in den Landkreisen Biberach, Ravensburg und Sigmaringen statt und wurden deshalb unter dem Namen ‘Schwankendes Oberschwaben’ zusammengefasst.
Da Eriskirch in keinem dieser Landkreise liegt, waren wir nur als Verletztendarsteller vor Ort. Am Vortag der Übung reisten 9 Kammeraden gegen 21:00 Uhr in Ebersbach-Musbach an. Wir haben dann die ersten Informationen bekommen und wurden unseren Verletzungen zugeteilt. Nach einer kurzen Nacht wurden wir am nächsten morgen ab 3:00 Uhr entsprechend den typischen Verletzungsbilder und den uns zugewiesenen Verletzungen geschinkt und präpariert. Wir hatte einige unspektakuläre Knochenbrüche, Blutungen und Schnittwunden sowie besonders ‘schmerzhafte’ Oberkörperverletzungen durch Regenschirme und Stahlstangen (die beigefügten Bilder sind trotz der Schminke nichts für schwache Nerven). Gegen 6:30 Uhr erreichten wir die vorbereitete Einsatzstelle. Das THW Friedrichshafen hatte ein altes Personenabteil von den Schienen einer stillgelegten Eisenbahnstrecke genommen und auf die linke Seite umgelegt. Diese Entgleisung sollte die Übungssituation darstellen, in der wir als Verletzte verteilt wurde und zu der die Kammeraden der umliegenden Feuerwehren und Rettungsdienste gegen 7:30 Uhr alarmiert wurden. In den darauf folgenden Stunden wurden wir, einer nach dem anderen, gerettet, versorgt und behandelt, bis wir dann gegen 12:30 Uhr wieder ins ‘Krankenhaus’ bzw. die Sammelstelle in Ebersbach-Musbach transportiert wurden.
Interessant für uns war es, zu sehen, wie die Einsatzkräfte mit den besonderen Gegebenheiten (auf der Seite liegendes Fahrzeug, Einsatzort nur über Eisenbahntrasse erreichbar, große Anzahl Mittel- und Schwerverletzter) klargekommen sind. Für uns war der Blick in die Logistik (Sortierung, Verteilung und darauf folgende Behandlung der Patienten) aus der Sicht der Geretteten eine besondere wichtige Erfahrung, da wir als Feuerwehrler selten mitbekommen, was mit den Geretteten passiert, nachdem wir diese an den Rettungsdienst übergeben haben.
Alle Eriskircher Kammeraden wurden trotz Ihrer teilweise schweren Verletzungen gerettet und kehrten wohlbehalten ins heimische Feuerwehrgerätehaus zurück. Die beigefügten Bilder, aber auch die Berichterstattungen anderer Medien sollen einen Eindruck vermitteln, was wir erlebt haben und zu Fragen anregen, die wir gerne beantworten werden.
Geschrieben im Bereich Neuigkeiten
Mittwoch 15. Juli 2009
Ab sofort, gibt es wieder Links auf dieser Website. Viele von Euch hatte sich das noch gewünscht und die Frage, warum es diese Rubrik nicht auf Anhieb in die neue Website geschafft hatte, kann ich weiterhin nur mit … “leider vergessen” beantworten.
Viele Spass
Euer Webteam
Geschrieben im Bereich Neuigkeiten
Sonntag 12. Juli 2009
Unbekannte, aus undichtem Tankfahrzeug auslaufende Flüssigkeit auf dem Gelände des Bauhofs …. !!
Mit dieser Einsatzmeldung wurde am Montag, den 24.06.2009 die Feuerwehr Eriskirch zu einer nicht alltäglichen Übung alarmiert. Ein mit Spezialbenzin gefüllter Tanklastwagen simulierte einen Unfall mit Gefahrgut. Bei einem Wendemanöver wurde die Außenhaut des Lastzugs beschädigt. Die daraufhin auslaufende Flüssigkeit galt es zu stoppen und das sich am Boden befindliche Medium abzubinden. Nach Erkundung und Lagefeststellung (u.a. Ermittlung des Stoffes anhand der UN-Nummer und den Frachtpapieren) durch den Einsatzleiter wurden die Erstmaßnahmen eingeleitet. Dabei galt es den Schaden für die Umwelt und die Anwohner so weit als möglich zu minimieren. 2 Trupps unter schwerem Atemschutz legten um das Fahrzeug einen Schaumteppich um die Dämpfe niederzudrücken. Des Weiteren wurden sämtliche Gullyschächte gegen das Eindringen des Mediums mit Hilfe von Dichtkissen verschlossen. Daraufhin wurde versucht, den beschädigten Tank abzudichten. Zeitgleich wurde das Einsatzgebiet großräumig abgesperrt und der GW-Gefahrgutzug nachalamiert. Nach dem Abarbeiten der angestandenen Arbeiten wurde anschließend noch das theoretische Grundwissen aufgefrischt und die Übung durchgesprochen.
Geschrieben im Bereich Neuigkeiten, Übungsberichte
Sonntag 12. Juli 2009

Der letzte Samstag (04.07.2009) war nicht nur ein Tag der Jubiläumsfeier der FF Friedrichshafen, sondern für uns die Erlösung, auf die wir die letzten Monate hingearbeitet haben, die Prüfung, der wir uns abermals stellen wollten und der Sieg, für den wir so hart trainiert hatten.
Als allererste von 27 Gruppen haben wir um kurz nach 7 Uhr unseren ersten von zwei Löschangriffen absolviert. Bis zum Mittag folgten dann ein zweiter Löschangriff und zwei technische Hilfeleistungseinsätze. Alle erfolgreich.
Nach der offiziellen Verleihung der Leistungsabzeichen starteten wir mit unserem eigenen Nachfest, das bis tief in die Nacht ging.
Wir bedanken uns bei all denen, die uns währen des Trainings unterstützt haben (besonders den Schiedsrichtern), alle Kammeraden und Freunde, die uns am Samstag begleitet und angefeuert haben und bei allen, die unser Nachfest zu einem wunderschönen Abend gemacht haben.
Geschrieben im Bereich Anzeige, Neuigkeiten