Dienstag 16. August 2011
Am 15.08.2011 nutzen die Feuerwehren aus Eriskirch, Kressbronn, Langenargen und Tettnang den freien Montag für eine Sonderübung zum Thema Absturzsicherung. Die Fachleute zu diesem Thema sind in kleinen Gruppen über die Gemeinden verteilt, jede Wehr hat ein bis zwei sogenannte Rettungssätze Absturzsicherung. Um gemeinsam zu üben hatten die Kameraden aus Kressbronn eine Einsatzübung vorbereitet, bei der es auf die Zusammenarbeit ankam.
Zwei abgestürzten Personen – eine bewusstlos – in einem engen Treppenhaus mussten gerettet werden. Es waren vier Kameraden an Sicherungsseilen und ein Flaschenzug im Einsatz. Da jedes Seil von zwei Personen gesichert werden muss, waren auch entsprechend viele Einsatzkräfte beschäftigt. Bei der anschließenden Diskussion und dem gemeinsamen Vespern wurde die Übung ausgewertet und abgeschlossen.
Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage der Feuerwehr Kressbronn.
Geschrieben im Bereich Neuigkeiten, Übungsberichte
Montag 19. April 2010
Am 16.04.2010 hielten wir unsere jährliche Hauptübung ab. Nach der Begrüßung durch den Kommandaten und einer sauberen Demonstration des Könnens der Jugendfeuerwehr ging es um 18:28 los. Übungsobjekt war diesmal der Obstgroßmarkt Schaugg hinter der Ortsausfahrt Mariabrunn (Stockwiesen 1).
Der angenomme F2 Brand sollte im Moment der Alarmierung gerade in der Entstehung in der Werkstatt sein. Es war bereits von 6 vermissten Personen die Rede und dass sich der Rauch auf die angrenzenden Büro und Wohnräume ausdehne.
Mit dieser Annahme rückten nacheinander der Eriskircher MTW, die Löschfahrzeuge LF 16/12, TLF16/25 und LF 8 und der Schlauchwagen SW1000 aus. Am Übungsobjekt eingetroffen erwartete uns dann nicht nur ein großes Publikum inkl. Bürgermeister Markus Spieth, Kommandant Klaus Hiller, vielen Kammeraden der Altersabteilung, sondern auch vom vielen Martinshorn verschreckte Hirschkühe. Die Alarmausrückeordnung sah ebenfalls vor, die Drehleiter DLK 23/12 und den Einsatzleitwagen ELW1 aus Kressbronn anzufordern. Vor allem die Drehleiter war dann auch bereits nach 8 Minuten (18:36) am Einsatzort – auch objektiv betrachtet eine beeindruckende Zeit. Die Kressbronner unterstützten die Eriskircher Atemschutztrupps beim Suchen und Retten der vermissten Personen aus dem Gebäude mit immerhin 6000 m2 Grundfläche. Einige wurden über den Balkon per Drehleiter gerettet, andere direkt im Erdgeschoss gefunden und an das SEG übergeben.
Diese 10 Mann vom DRK und den Johannitern hatten nicht nur die Aufgabe, alle Verletzten zu versorgen sondern zusätzlich den Auftrag, den Zustand der 6 Atemschutztrupps zu überwachen. Zum ersten mal konnten wir diese neue Art der Unterstützung erleben und haben durchweg positive Erfahrungen gemacht.
Nachdem alle Vermissten gefunden waren, wurde ein Dachüberschlag des Feuers angenommen, dem Einsatzleiter Reinhold Petzi mit einem sofortigen Rückzug der Atemsschutztrupps aus dem Gebäude und dem Beginn eines massiven Löschangriffs von allen Seiten antwortete. Mittlerweile waren weitere Verstärkungen aus Tettnang, Langeargen und Kressbronn eingetroffen. Weiter wurden -nur theoretisch – noch Verstärkungen aus Friedrichshafen (Drehleiter und Löschfahrzeug) und Markdorf (Gerätewagen Atemschutz) nachgefordert.
Insgesamt waren damit 13 Fahrzeuge im Einsatz – inkl. 2 Drehleitern und 5 Löschfahrzeugen. Über zwei nahe Hydranten, dem 700 m entfernten Bach im Norden und dem 700 m entfernten Gallusplatz im Süden wurde Wasser für 15 Strahlrohre mit einer Leistung von 5500 Liter pro Minute befördert. Zusammen waren damit ca 2500 m Schlauch verbraucht worden, der nach dem Übungsende natürlich auch wieder aufgeräumt werden musste. Die Fahrzeugen wurden dann sofort neu bestückt – ein wichtiger Teil der Arbeit, bei dem dann auch Nicht-Feuerwehrmänner helfen konnten.
Bürgermeister, Kommandant und Gemeinderatsmitglieder aber auch die Einsatzleiter der Feuerwehr und des SEG zeigten sich sehr zufrieden mit der Übung. Auch der Eigentümer des Übungsobjektes, der ja vor ein paar Jahren tatsächlich einen Brand seines Obstgroßmarktes erleben musste, bedankte sich bei allen Einsatzkräften für die gezeigt Leistung und leitete damit endgültig zum gemütlichen Teil des Abends über.
Geschrieben im Bereich Neuigkeiten, Übungsberichte
Sonntag 24. Januar 2010
Bereits am 03. Januar dieses neuen Jahres hat eine kleine Gruppe von Kammeraden an einer Sonderübung in Kressbronn teilgenommen.
Im letzten Jahr haben 3 weitere Feuerwehrkammeraden eine Einweisung zur Absturzsicherung und ein Training mit dem Gerätesatz Absturzsicherung erhalten. Diese Ausbildung, die zusammen mit den Feuerwehren Kressbronn, Langenargen und Tettnang durchgeführt wurde, sollte nur ein Ausgangspunkt für regelmäßige, gemeinsame Übungen sein.
Am ersten Sonntag nach Neujahr war es dann wieder mal soweit. Kressbronner Kammeraden hatten sich ein Übungszenario einfallen lassen. Mit Hilfe der Rettungssätze aus Kressbronn und Eriskirch, der Drehleiter von Kressbronn und 7 Kammeraden aus Kressbronn und 2er aus Eriskirch wurde eine verletze Person, die an einem steilen Abhang lag, gesichert und gerettet. Der erste Lösungsansatz wurde spontan ausgeführt, was wesentlich näher an realen Einsätzen ist. Nach einer kurzen Diskussion wurde ein zweiter Lösungsansatz ausprobiert und mit dem ersten Verglichen.
Aus beiden Übungen haben alle Teilnehmer weitere Erfahrungen gesammelt und das bestehende Wissen und Techniken gefestigt. Die folgenden Bilder sollen einen kurzen Eindruck vermitteln.
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Samstag 3. Oktober 2009
Acht Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Eriskirch hatten die Möglichkeit in einem Brandschutzcontainer der Fa. EnBw ihre Grenzen zu erproben.
Am Gerätehaus der Feuerwehr Salem, Standort des Containers, wurde es nach einer Unterweisung ernst. In Zweier-Trupps wurde das Betreten, Absuchen und Löschen brennender Räume erprobt. Das besondere daran: unter realistischen Gegebenheiten. Im Übungsojekt war es an die 400 – 500 C° heiß, offene Flammen, eingeschränkte Sicht und irritierende Geräuschkulisse.
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Sonntag 12. Juli 2009
Unbekannte, aus undichtem Tankfahrzeug auslaufende Flüssigkeit auf dem Gelände des Bauhofs …. !!
Mit dieser Einsatzmeldung wurde am Montag, den 24.06.2009 die Feuerwehr Eriskirch zu einer nicht alltäglichen Übung alarmiert. Ein mit Spezialbenzin gefüllter Tanklastwagen simulierte einen Unfall mit Gefahrgut. Bei einem Wendemanöver wurde die Außenhaut des Lastzugs beschädigt. Die daraufhin auslaufende Flüssigkeit galt es zu stoppen und das sich am Boden befindliche Medium abzubinden. Nach Erkundung und Lagefeststellung (u.a. Ermittlung des Stoffes anhand der UN-Nummer und den Frachtpapieren) durch den Einsatzleiter wurden die Erstmaßnahmen eingeleitet. Dabei galt es den Schaden für die Umwelt und die Anwohner so weit als möglich zu minimieren. 2 Trupps unter schwerem Atemschutz legten um das Fahrzeug einen Schaumteppich um die Dämpfe niederzudrücken. Des Weiteren wurden sämtliche Gullyschächte gegen das Eindringen des Mediums mit Hilfe von Dichtkissen verschlossen. Daraufhin wurde versucht, den beschädigten Tank abzudichten. Zeitgleich wurde das Einsatzgebiet großräumig abgesperrt und der GW-Gefahrgutzug nachalamiert. Nach dem Abarbeiten der angestandenen Arbeiten wurde anschließend noch das theoretische Grundwissen aufgefrischt und die Übung durchgesprochen.
Geschrieben im Bereich Neuigkeiten, Übungsberichte